Gewalt an Schulen traumazentriert verstehen
Inspiration und Impulse
Wenn die Kinder nicht schuld sind und es die Verantwortung von Erwachsenen ist, aber die Verantwortungsübernahme so aussieht, dass Polizei an der Schule patrouilliert - stell dir vor, dein Kind geht zur Schule und da läuft die Polizei rum als Drohgebärde. Das ist crazy.
Traumazentriert geguckt sind Sanktionen ohne Beziehungen wie Feuer löschen ohne Wasser.
Wenn so viel mehr Schüler gewalttätig werden, heißt es, dass so viel mehr Schüler überfordert sind.
Unsere Kinder und Jugendlichen sind randvoll mit nicht verarbeitetem Stress durch Bindungsabbrüche, ein Bildungssystem das nicht auf Beziehung aufgebaut ist, obwohl Bindung das wichtigste Grundbedürfnis ist.
Strenge ist leicht, aber Präsenz ist schwer - aber das ist genau das, was hilft.
Wenn ein Nervensystem im Alarmzustand ist, helfen keine Appelle, sondern nur Regulation.
Kinder sind nicht das Problem - Kinder zeigen uns das Problem. Sie zeigen uns, dass es ihnen nicht gut geht.
🎯 Zentrale Erkenntnisse:
• Gewalt ist Symptom, nicht Ursache - Gewalttätiges Verhalten zeigt Überforderung und nicht verarbeiteten Stress
• Fight-Reaktion verstehen - Aggressive Kinder befinden sich in einem Trauma-Zustand des Nervensystems
• Regulation statt Sanktion - Im Alarmzustand helfen keine Appelle, sondern nur Nervensystemregulation
• Bindung als Grundlage - Koregulation und Bindungsaufbau sind effektiver als Strafen
• Erwachsene in der Verantwortung - Pädagogen brauchen Selbstreflexion und Triggerbewusstsein
• Systemische Lösung nötig - Einzelmaßnahmen reichen nicht, es braucht strukturelle Veränderungen
💡 Praktische Ansätze:
• Klare Strukturen und Pläne bei Grenzverletzungen entwickeln
• Nicht in den Alarm der Kinder einsteigen
• Blickkontakt, Lächeln und Präsenz als Bindungstools nutzen
• Persönlichkeitsentwicklung für Erwachsene priorisieren
Nützliche Links und Empfehlungen
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